Modellbahn - TT
"Von Waldungen nach Kornbach"

sammp

Schuppentore

Fabriksteuerung

Selbst gebaut - Eigene Modelle bereichern den Fuhrpark

Personenwagen C4ü der DR 

Aus 4achsigen Sitzwagen 1./2.Klasse alter Zeuke-Produktion vom Typ AB4ü entstanden im Selbstbau Wagen vom Typ C4ü, ehemals 3.Klasse-Wagen der DR. Die alten Wagen wurden demontiert, längs halbiert und  in der Mitte um 1,0 mm schmaler gemacht. Die Seitenteile bestehen aus 0,3 mm Messingblech. Türen und Fensterrahmen sind dahinter gesetzt, Zierleisten aufgesetzt und verlötet.

Nach der Gehaüsemontage wurden die Wagenteile mittels einer Airbrushpistole mit Revellfarben gespritzt. Die Beschriftung ist mit extra angefertigten Stempeln aufgestempelt. Zur Fixierung wurde nochmals farbloser Mattlack überspritzt .

Post3e und Pw3ge

Die ersten 3achsigen Rekowagen der DR kamen als TT-Modell etwa 1973 in den Handel, jedoch nur als Sitzwagen. Bald überlegte ich mir den Umbau zu je einem Gepäckwagen und einem Postwagen. Die Baupläne veröffentlichte ich in der Zeitschrift
"DER MODELLEISENBAHNER" Heft 4/1982. Die damalige Farbgebung entsprach nicht korrekt dem Vorbild und ich entschloss mich 1993 die Modelle nochmals zu demontieren, abzubeizen und mit Revell-Farben neu zu spritzen. 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zierstreifen sind mit weißer Tusche aufgezeichnet. Die Beschriftung habe ich mit speziell gefertigten Stempeln aufgedruckt. Beide Modelle haben federnde Puffer. Die Türen des Gepäckwagens lassen sich öffnen. Hinter der Tür steht der Zugführer und wartet darauf, am Bahnsteig das Gepäck herausgeben zu können.

Baureihe V200 der DR

Das Triebfahrzeug wurde von mir nach einem Bauplan aus der Zeitschrift 
"DER MODELLEISENBAHNER" Heft 1/1968 gefertigt.
Bei diesem Modell bestehen lediglich die Achsen und der Motor aus handelsüblichen Teilen. Die Getriebeteile sind aus alten Getrieben aus Bereichen außerhalb des Modellbaus übernommen und angepasst. Schwungmasse und Fliehkraftkupplung entstanden im Selbstbau auf einer Uhrmacherdrehbank. Alle Teile bestehen aus Messingblech verschiedener Stärke. Das Modell hat federnde Puffer.

Schnelltriebzug VT18.16 der DR

Noch viel Arbeit gibt es an diesem 4-teiligen Dieselschnelltriebzug der Baureihe VT18.16.

Das Modell besteht aus Messingblech verschiedener Stärke. Der Antrieb ist noch in der Erprobungsphase und muss noch überarbeitet werden. Beide Triebköpfe werden mit Antrieb ausgerüstet.
Schon jetzt macht das Modell einen guten Eindruck.

Die Baupläne sind Eigenentwicklung nach Vorbildgrundmaßen aus der Fachliteratur. Feinheiten entnehme ich Bildern vom Vorbild. Mittlerweile kann ich auch beim H0-Modell von KATO abgucken. Auf das fertige Modell bin ich selbst noch gespannt.

Mit jedem Detail gewinnt das Modell. Hier montiere ich gerade die Dachlüfter. Auch weitere Einzelheiten habe ich schon angebracht. So sind die Führerhauskanzeln und die runden Fenster des Maschinenraumes mit Fensterrahmen versehen.
VT18 Lüfterlamelleneinbau
Die Lüfterlamellen der Maschinenraumlüfter bestehen aus vorlackierten Papierstreifen. Diese habe ich erst auf Papier aufgeklebt und nach dem Trocknen mittels Skalpell genau ausgeschnitten. Nach der Grundierung des Gehäuses werden diese dann eingesetzt. Im Bild sind diese nur zur Passprobe eingesetzt.

Fototermin eines Triebkopfes in der Landschaft.
Noch sind etliche Feinarbeiten zu erledigen. Die Lampenverglasung wird aus Acrylstäben bestehen. LEDs kommen dahinter, sodass fahrtrichtungsabhängig A-Spitzenlicht oder Rücklichter leuchten. Auch fehlen noch Griffstangen und Kupplungsattrappen.
Jedoch macht das Fahrzeug schon einen guten Eindruck.

 

Unteres Bild:
Der komplette Triebzug durchfährt den Bahnhof Waldungen auf meiner Anlage. Die Arbeit hat sich gelohnt!

Komplettzug
Technische Daten:

Maßstab: 1:120 (TT)
Antrieb:
jeder Triebkopf über Motor – Fliehkraftkupplung – Kardanwelle - Getriebe
(Schwungmasse und Fliehkraftkupplung sind Eigenbau)
Fahrbetrieb: analog, 12V=
Länge über Kupplungen: 818mm
Kleinster befahrbarer Radius: 286mm
Stromabnahme: 2 Achsen (jeweils in Fahrtrichtung erstes Drehgestell
Beleuchtung:
A-Spitzenlicht und Rücklichter: SMD-LEDs

Lichtsignale der DR ab 1970

Auch maßstabsgerechte Lichtsignale entstanden im Selbstbau. Als Material diente Messingblech (0,3 mm), etwas Draht (d = 0,5 mm) und drei Mini LED (d = 1 mm). Die Vorwiderstände zu den Leuchtdioden befinden sich unterhalb der Anlage. Farblich mit Airbrush-Technik behandelt, können diese Signale sich ohne weiteres sehen lassen! 

Eingesetzt sind diese hier auf einer kleinen TT-Anlage.

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